Wirtschaft Berlin

Berlin als politischer Mittelpunkt Deutschlands ist zudem bekannt für seine wirtschaftliche Vielfalt. 80 Prozent der Berliner Unternehmen sind im Tertiärsektor ansässig und bedienen mit rund 590.000 Beschäftigten in erster Linie den Dienstleistungsbereich. Aber auch der Quartärsektor ist bedingt durch die große Anzahl an Universitäten, Hochschulen und Forschungszentren in Berlin im Kommen und beschert der Hauptstadt beste Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschaftsstandort, was wiederum die Neuansiedlung von Unternehmen nach vorne treibt.

So entsteht beispielsweise auf dem 4,2 Quadratkilometer-Gelände des ehemaligen Flughafens Adlershof seit 1991 ein Technologiepark der Sonderklasse, der über 10.000 Arbeitsplätze und Raum für 5.000 Studenten schaffen soll. Kernbereich des gesamten Areals ist das alte Flugfeld, das zu einem Park umgestaltet wird. Vorhandene Straßen, wie die Rudower Chaussee sind das infrastrukturelle Grundgerüst, an dem sich das weitere Straßennetz orientiert. Zahlreiche Neubauten wie das Photonikzentrum zeugen bereits von der Zukunftsvision einer Stadt der Wissenschaft und High-Tech-Industrie.

Doch nicht nur die Zahl solcher Projektentwicklungen steigt, auch die Neueröffnungen von Shoppingcentern, Gewerbe- und Wohnparks in der Metropole ziehen an. Von 2006 bis 2007 hat sich innerhalb eines Jahres das Fertigstellungsvolumen von Büro-, Einzelhandels-, Wohn- und sonstigen Flächen von 230.000 auf 430.000 Quadratmeter fast verdoppelt. Besonders ausländische Investoren setzen auf den Berliner Immobilienmarkt und sind die Haupttreiber der Marktentwicklung in der Hauptstadt, die ihre Vorteile auch in der hervorragenden Infrastruktur der Hauptstadt sehen.

Glaser Berlin: Zum Einbau und befestigen von Glasscheiben.

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